VERTRAUEN, MUT & KLARES DENKEN - Ein Abend, der nachwirkt
- 22. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

Ein Abend, der mir wieder einmal gezeigt hat, wie sich echte Führung anfühlt. Nicht geschniegelt, nicht geschniegelt geschniegelt 😄 sondern ehrlich, nahbar und mit Substanz.
Was passiert, wenn sich Leader nicht treffen, um zu glänzen, sondern um zu wachsen?
Genau das ist am 16. April in Zürich passiert.
Mit Karin Lausch sind wir in ein Thema eingetaucht, das oft beschworen, aber selten wirklich verstanden wird. Vertrauen. Und ja, es wurde schnell klar. Vertrauen ist kein Soft Skill. Es ist harte Führungsarbeit.
Vertrauen ist kein Gefühl. Es ist eine Entscheidung
Ich habe viele Gespräche geführt an diesem Abend. Und immer wieder kam derselbe Punkt hoch. Vertrauen entsteht nicht, wenn alles rund läuft. Vertrauen zeigt sich, wenn es schwierig wird.
Karin hat das mit einer Klarheit auf den Punkt gebracht, die hängen bleibt. Psychologische Sicherheit ist kein Buzzword, sondern die Basis dafür, dass Menschen überhaupt den Mut haben, sich einzubringen.
Oder anders gesagt: Wenn dein Team Angst hat, Fehler zu machen, bekommst du keine Innovation. Sondern Schweigen.
Ein Praxisbild, das ich gerne nutze: Führung ist wie ein Bergseil. Vertrauen ist nicht das schöne Panorama, sondern das Seil selbst. Ohne Seil wird jeder Schritt zur Mutprobe.

Danke Maryna für die tolle Zusammenfassung!
Kritisches Denken. Unbequem und genau deshalb wertvoll 🔍
Ein Moment, der bei mir nachhallt. Wir sagen oft, wir wollen reflektierte Mitarbeitende. Menschen, die mitdenken. Die Verantwortung übernehmen.
Aber halte ich das wirklich aus?
Kritisches Denken bedeutet, dass jemand hinterfragt. Nicht einfach nickt. Vielleicht auch widerspricht. Und genau dort zeigt sich Führung.
Ich habe für mich gemerkt: Ich will keine Ja Sager. Ich will Mitdenker.
Doch das verlangt etwas von mir. Ich muss Räume schaffen, in denen Widerspruch nicht als Angriff, sondern als Beitrag gesehen wird.
Ganz praktisch: Wenn nach meiner Präsentation alle still sind, war ich dann wirklich gut. Oder einfach nur einschüchternd?
Mut. Der leise Gamechanger 🚀

Was mich besonders beeindruckt hat an Karin, ist ihre Authentizität. Kein Show Effekt. Kein Leadership Theater. Sondern Klarheit. Und Mut.
Mut, Dinge auszusprechen.
Mut, Unsicherheit zuzulassen.
Mut, nicht perfekt sein zu müssen.
Und genau dieser Mut hat sich durch den ganzen Abend gezogen.
Auch in der Podiumsdiskussion mit Barbara Zenklusen und Natalie Wiederkehr. Es ging in die Tiefe. Kein oberflächliches Blabla, sondern echte Auseinandersetzung.
Ich habe gemerkt: Mut ist ansteckend.
Wenn eine Person beginnt, ehrlich zu sein, folgen andere.
Ein Netzwerk, das sich fast magisch anfühlt 🤝
Was diesen Abend für mich besonders gemacht hat, war nicht nur der Input.
Es waren die Menschen. Leaderinnen und Leader, die nicht gekommen sind, um Visitenkarten zu sammeln, sondern um sich wirklich auszutauschen.
Diese Energie im Raum. Diese Offenheit. Dieses Gefühl.
Hier darf ich echt sein.
Ich nenne das ein magisches Netzwerk. Nicht, weil es perfekt ist, sondern weil es echt ist.
Und genau das brauchen wir in der Führung.
Mein Fazit

Ich bin mit vielen Gedanken nach Hause gegangen. Aber vor allem mit drei klaren Impulsen:
Vertrauen beginnt bei mir.
Kritisches Denken ist ein Geschenk, kein Risiko.
Und Mut ist die Brücke zwischen Anspruch und Realität.
Oder kurz gesagt: Gute Führung entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Verbindung. Und genau das haben wir an diesem Abend erlebt 🌱
Impressionen vom Event in Zürich
Bilder dürfen gerne geteilt werden. Über eine Nennung freuen wir uns - ist aber keine Pflicht.






























































































































































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